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Berufliches Profil

Dirk Schmidtpott

Mein Gezwitscher

Di

16

Aug

2011

Halb voll oder halb leer?

Elevador de Santa Justa Elevador de Santa Justa

In der letzten Woche verbrachte ich mit meiner Familie ein paar schöne Tage in Lissabon. Es war sonnig und 30 Grad warm, was einen erholsamen Kontrast zum derzeitigen Wetter in Deutschland darstellte.

 

Um unnötige Wartezeiten am Ende der Reise zu vermeiden, hatte ich uns schon am Vorabend online auf dem Lufthansa-Flug eingecheckt. Am Flughafen angekommen, mussten also nur noch die Tickets am Automaten ausgedruckt und das Gepäck am entsprechenden Schalter abgegeben werden. Und so nahm das Unheil seinen Lauf ...

 

Nachdem der Automat uns erfolgreich identifiziert hatte, verweigerte er nach dem Drucken von zwei der insgesamt vier Tickets beharrlich den Dienst. Ich war das erste Mal genervt. Also doch zum Check-in-Schalter. Dort gab es die nächste Überraschung. Wir hatten für die gesamte Familie nur einen Koffer dabei und dieser Koffer überschritt nun das zulässige Gesamtgewicht. Meine Hinweise, dass wir keine weiteren Gepäckstücke hatten und dass wir auf der Hinreise mit dem Gewicht des Koffers keinerlei Probleme hatten, halfen nichts. Wir mussten umpacken. Ich war richtig sauer!

 

Zurück in Frankfurt, kam was kommen musste. Das Gepäckband stellte seinen Dienst wieder ein und hatte unseren Koffer nicht ausgespuckt. Also, ab zur Gepäckermittlung. Ich war wütend!!

 

Meine liebe Ehefrau hielt Abstand und schüttelte nur den Kopf. Als ich mich etwas beruhigt hatte, erklärte sie mir, dass ich gar keinen Grund hatte, mich so aufzuregen. Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können, denn

  • erst kurz vor Abgabe des Koffers war ihr eingefallen, dass Auto- und Hausschlüssel noch im Koffer liegen. Hätte sie die Schlüssel nicht noch rechtzeitig an sich genommen, hätten wir in Frankfurt festgesessen.
  • wir hatten glücklicherweise ein paar kleinere Taschen dabei, so dass wir ohne große Probleme ein paar Hosen und Pullover ins Handgepäck umladen konnten.

Also war eigentlich gar nichts passiert. Nur unser Koffer fehlte, aber der wurde uns ein paar Tage später ins Haus geliefert. Und dafür hatte ich so viel Energie fürs Ärgern aufgewendet? Es ist schon richtig, dass es einfach auf die Betrachtungsweise ankommt. Für mich war das Glas halb leer, für meine Frau war es halb voll. Recht hat sie. Wie immer. 

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Mi

03

Aug

2011

Oversized

Ohne Worte! Ohne Worte!
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Mo

25

Jul

2011

Warum Matrixorganisationen nicht funktionieren

Ein sehr wichtiger Managementgrundsatz ist die Konzentration auf Weniges und für den Geschäftserfolg Wesentliches. Nur so ist ein wirksames, resultatorientiertes Management möglich. Aber in kaum einem anderen Bereich ist die Gefahr der Verzettelung so groß wie im Management. Besonders im Management wird die Zersplitterung der Kräfte als Zeichen besonderer Dynamik und Leistungsfähigkeit missverstanden und sogar institutionalisiert. Organisatorischer Ausdruck dieses institutionalisierten Missverständnisses ist die Matrixorganisation.

Matrixorganisationen machen es den Menschen schwer, wirksam zu sein und Resultate zu erzielen. Der Grund hierfür ist, daß Matrixorganisationen die Anzahl der sogenannten Multipersonenjobs maximieren. In diesen Jobs kann ich nie etwas alleine zu Ende bringen und erledigen. Um etwas voranzutreiben, bin ich auf ständige Kooperation und Koordination angewiesen. Ich brauche immer noch fünf weitere Kollegen und entsprechend viele Meetings, bevor eine Entscheidung getroffen wird und Taten folgen können. Daher zeigt sich immer wieder, daß Matrixorganisationen nie so funktionieren wie es vorgesehen war.

Die Unternehmensorganisation sollte es den Mitarbeitern leicht machen, zielgerichtete Ergebnisse zu produzieren. Hierfür sind klare Strukturen wichtig, die was immer sinnvoll getrennt gehalten werden kann, in eigenen Organisationseinheiten zusammenfasst. Nur so ist es möglich, daß Aufgaben eigenverantwortlich und effizient erledigt werden. Und wenn diese Aufgaben ausschließlich einen Bezug zu den wenigen, wesentlichen Zielen des Unternehmens haben, dann entsteht die Effektivität, die erfolgreiche Unternehmen auszeichnet.

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So

12

Jun

2011

Leben in der Idylle

In dieser Woche hat mich eine Virusinfektion zu weitestgehender Inaktivität verurteilt. Ihr kennt das sicher: Husten, Schnupfen und der gesamte Körper fühlt sich an als wäre er aus Beton. Genau mit diesem Gefühl schleppt man sich jedenfalls durch den Tag.

 

Mein Arzt empfahl mir, meinen Körper seine Arbeit machen zu lassen, nämlich fleissig Antikörper gegen den Eindringling zu bilden. Wenn ich mich entsprechend fühle, sei auch ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft durchaus empfehlenswert. In den ersten Tagen war daran überhaupt nicht zu denken. Aber gestern musste ich einfach mal raus.

 

Ich glaube, nach einer solchen Phase der Trägheit und Zurückgezogenheit sind die eigenen Antennen zur Wahrnehmung der Umgebung besonders weit ausgefahren. Ich habe die Landschaft rund um mein Heimatdorf Alfen bei diesem Spaziergang jedenfalls sehr intensiv erlebt. Einige Impressionen habe ich beigefügt. Alle Bilder sind praktisch direkt hinter meinem Haus entstanden. Ist es nicht ein Privileg in einer so schönen Gegend leben zu dürfen? Ich empfinde das so. Oder um es mit den Worten des berühmten Zeitgenossen Ronald McDonald zu sagen: Ich liebe es!

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Di

31

Mai

2011

Wiederbelebung

Ich habe mich heute entschlossen, meinen Blog wiederzubeleben und wieder aktuelle Gedanken zur Zeit ins Netz zu stellen. Seid gespannt, bald geht es los.

 

-:Dirk

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